Mittwoch, 4. Februar 2015

Umweg nach Hause von Jonathan Evison




Details

Seitenzahl
384
Erscheinungsdatum
09.02.2015
Kurzbeschreibung
 Ein rührender Roman, der zeigt, was es bedeutet, wirklich füreinander da zu sein
 
Ben geht’s nicht gut – weder persönlich noch finanziell. Nach einem Crashkurs in »häuslicher Pflege« heuert er bei Trevor an, einem zynischen Jugendlichen, der im Rollstuhl sitzt. Gemeinsam fahren sie mit dem VW-Bus quer durch die USA, um Trevs Vater zu besuchen – eine Reise voller skurriler Abenteuer beginnt. Ben hat einen schrecklichen Schicksalsschlag hinter sich und besitzt keinen Penny mehr, als er die Pflege von Trev übernimmt, der unheilbar krank ist. Sein Vater Bob, ein hoffnungsloser Tollpatsch, sucht gleich nach der Diagnose das Weite, was ihm in der Familie natürlich keiner verzeiht. Doch Ben fühlt mit dem verstoßenen und reuigen Vater und überzeugt Trev, im Auto von Washington State nach Salt Lake City zu fahren, um ihn zu besuchen. Auf dem Weg nehmen sie die Anhalterin Dot mit und kommen an den verrücktesten Sehenswürdigkeiten vorbei. Sie gabeln eine reifenwechselnde Schwangere auf, werden von einem Auto verfolgt, in dem ganz jemand anderes sitzt als vermutet, und lernen schließlich, dass man sich irgendwann seinen Problemen stellen muss. Ein bewegender Roman voller skurriler Situationskomik, der glücklich macht.
 
Meine Meinung
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die kurzen Kapitel waren sehr angenehm zu lesen.
Es geht um Ben und seine Nochfrau Janet, die verstorbenen Kinder, Trev und seinem Vater und einigen anderen Weggefährten ...
 
Das Buch ist sehr berührend geschrieben, es lässt sich sehr flüssig lesen, allerdings ist es schon ein etwas anderes Buch, was es aber nicht schlechter macht. Es erinnert zum einen an Ziemlich beste Freunde, zum anderen aufgrund der Reise Little Miss Sunshine, aber wirklich miteinander vergleichen kann man es auch nicht wirklich. Aber so ganz überzeugen konnte es mich nicht, dass ich fünf Sterne vergeben könnte.
 
Alles in allem kann ich aber trotzdem eine Leseempfehlung geben, es ist ein feinfühliges Buch über zwischenmenschliche Beziehungen.

4 von 5 Sterne

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