Samstag, 14. März 2015

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl

 
 
Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.
 
 

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Oetinger (20. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378914746X
  • ISBN-13: 978-3789147463
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,7 x 20,8 cm


Meine Meinung:
 
Ich war nach den ersten Seiten schon total begeistert, wenn es so weitergegangen wäre, wäre es ein 5 Sterne Buch für mich gewesen.
 
Insgesamt gesehen hatte es seine Längen, aber ich möchte trotzdem 4 Sterne vergeben, weil es total authentisch und bedrückend geschrieben war. Ich habe auch viel länger zum Beenden des Buches gebraucht, weil ich immer nur ein paar Seiten geschafft habe. Ob es an der Traurigkeit lag? Das könnte ich mir gut vorstellen.
 
Es geht in dem Buch ja vor allem um Miriam und ihren Freund Tobi, der bei dem Amoklauf erschossen wurde und um ihre Freundinnen Joanna, Vanessa und Tanja, wovon es Joanna nach dem Amoklauf am schlechtesten geht.
 
Nach Beschreibung des Amoklaufs geht es vor allem um die Gefühle von Miriam und wie sie versucht, sich in das normale Leben einzufinden. Sie entdeckt auch, dass sie ein gewisses Verständnis und Mitgefühl für den Amokschützen hat, da er von ihnen immer ein wenig gemobbt wurde.
 
Alles in allem ein sehr interessantes Buch von einer sehr jungen Schriftstellerin, von der hoffentlich noch mehr folgen wird.
 
Dass es als Jugendbuch bezeichnet wird, ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig, als Jugendliche wäre es für mich glaube ich zu heftig gewesen.
 
 

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