Montag, 20. April 2015

Die Frauen der Rosenvilla von Teresa Simon




Die Frauen der Rosenvilla
Teresa Simon
Originalausgabe
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-47131-3
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 9. Februar 2015
Hier zur Verlagsseite:

http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Frauen-der-Rosenvilla-Roman/Teresa-Simon/e445737.rhd

Zum Inhalt:


Im Garten der Villa verbirgt sich ihr Geheimnis ...
Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis ...

Meine Meinung:


Es geht um Anna, die gerade ihre zweite Chocolaterie in Dresden eröffnet hat. Sie findet im Garten der geerbten Rosenvilla eine alte Schatuelle, mit deren Inhalt alles ins Rollen kommt. Sie erfährt viel über ihre eigene Familiengeschichte, das Freud und Leid der Frauen der Rosenvilla im letzten Jahrhundert.

Ich bin auf dieses Buch gestoßen, da ich sehr gerne über verstrickte Familiengeheimnisse lese.
Zum Cover möchte ich erst einmal sagen, dass es wunderschön gewählt ist, es passt sehr gut zur Geschichte ebenso wie der Titel.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich kam auch sofort gut in die Geschichte rein, man tauchte sofort ein in die Welt von Schokolade und mehreren Generationen. Es war sehr berührend, von den verschiedenen Frauen der Rosenvilla zu erfahren, viel Glück und viel Leid war dabei, es spielte sich auch viel in der Kriegszeit ab.
Was mir aber große Schwierigkeiten bereitet hat, waren die vielen Protagonisten zu verschiedenen Zeitepochen, ich bin teilweise mit den einzelnen Personen durcheinander gekommen, da sie ja auch jeweils immer miteinander verwandt waren. Andererseits konnte ich das Buch aber auch nicht wirklich aus der Hand legen, ich habe es in zwei Tagen verschlungen.
Etwas unglaubwürdig fand ich zum Schluss aber auch, dass die Enkelin von Kurt in einem Cafe zufällig über den Enkel von Charlotte stolpert, die in der Geschichte beide eine relevante Rolle spielen und sich dann auch noch verlieben ... Das war mir ehrlich gesagt ein bisschen viel Zufall ...
Alles in allem aber ein Buch, was mich berührt hat, aber halt nicht vollends überzeugen konnte. Ich kann aber eine klare Leseempfehlung geben für alle, die auch gerne Bücher über Familiengeheimnisse lesen, die generationsübergreifend sind.

 


Ich möchte mich bei dem Bloggerportal/dem Heyne Verlag rechtherzlich für dieses Rezensionsexemplar bedanken!

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