Samstag, 18. Juli 2015

Engelskalt von Samuel Bjork


Engelskalt
Samuel Bjork
Thriller
Originaltitel: Det henger en engel alene i skogen
Originalverlag: Vigmostad & Bjørke
Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 544 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-48225-2
€ 12,99 [D] | € 13,40 [A] | CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)

Verlag: Goldmann
Erscheinungstermin: 20. April 2015 



Zum Inhalt: 
Ein Spaziergänger findet im norwegischen Wald ein totes Mädchen, das mit einem Springseil
an einem Baum aufgehängt wurde und ein Schild um den Hals trägt: „Ich reise allein.“ Kommissar
Holger Munch beschließt, sich der Hilfe seiner Kollegin Mia Krüger zu versichern, deren Spürsinn
unschlagbar ist. Er reist auf die Insel Hitra, um sie abzuholen. Was Munch nicht weiß: Mia hat sich
dorthin zurückgezogen, um sich umzubringen. Doch als sie die Bilder des toten Mädchens sieht,
entdeckt sie ein Detail, das bisher übersehen wurde – und das darauf schließen lässt, dass es nicht bei
dem einen Opfer bleiben wird ... 
Meine Meinung:    
       
Da ich sehr gerne skandinavische Thriller lese und mich die Story und das Cover auch angesprochen
hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen, auch wenn es nicht gerade wenige Seiten hat.
Die Charaktere, die Ermittler und die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen, ich bin auch schnell
in die Geschichte hereingekommen, aber ich habe mich trotzdem schwer getan, in meinem üblichen
Tempo durch das Buch hindurchzukommen. Es hat wesentlich länger gedauert als üblich, da ich mit dem
Schreibstil doch so meine Schwierigkeiten hatte.
Meiner Meinung hatte das Buch an einigen Stellen Längen, wodurch es mich insoweit doch etwas
enttäuscht hat. Zum Schluss hin wurde es dann aber wieder richtig spannend. Ich fand das Ermittlerduo
Holger Munch/Mia Krüger äußerst interessant gestaltet. Ich würde gerne mehr von dem Duo lesen.
Alles in allem hat mir das Buch so mittelmäßig gefallen, die Geschichte und die Charaktere haben mir
wie gesagt gut gefallen, aber mir hat einfach das gewisse Etwas gefallen. Etwas verbessert wurde meine
Meinung dann doch noch durch die Aufklärung, die ich sehr interessant fand mit einigen Wow-Effekten,
so dass ich im Endeffekt doch knappe 4 Sterne vergeben kann.

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