Sonntag, 12. Juni 2016

Die Allee der verbotenen Fragen von Antonia Michaelis





Hardcover, Knaur HC 
01.04.2016, 384 S. 
ISBN: 978-3-426-65386-9 


Ihr Spiegelbild in einer Schaufensterscheibe öffnet Akelei die Augen: Sie ist nicht mehr das junge Mädchen, dem die ganze Welt offen steht, sondern eine pummelige, mittelalte Frau im pastellgrünen Mantel. Als Finn, ihre Sandkastenliebe, als Spiegelung in der Scheibe hinter ihr auftaucht, kann sie es nicht glauben. Denn auf mysteriöse Weise verschwand er vor 18 Jahren aus Akeleis Leben. Sie erkennt ihre letzte Chance – auf Abenteuer, auf Glück, auf Liebe – und folgt Finn, ohne nachzudenken. Ohne zu wissen, wohin. So geht sie auch einen Weg zurück: in ihre Kindheit, in die Erinnerung und in die Allee der verbotenen Fragen.

Meine Meinung:

Ich habe vorher schon zwei Romane der Autorin gelesen, die mich begeistern konnten, daher wollte ich das neue Werk auch direkt lesen. 

Zum Cover möchte ich sagen, dass dieses sehr schön gestaltet ist und auch zu dem Vorgänger "Das Institut der letzten Wünsche" sehr gut im Bücherregal aussieht. 

Antonia Michaelis schreibt meiner Meinung nach sehr warmherzige poetische Bücher mit Tiefgang. 

Mir ist der Einstieg in das Buch sehr leicht gefallen, die Charaktere sowie die ganze Geschichte sind allerdings schon sehr speziell. Vor allem Akelei fand ich etwas gewöhnungsbedürftig. Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig, aber die Geschichte war mir teilweise etwas zu abgehoben, ging meiner Meinung nach schon ein bisschen in den Fantasy-Bereich hinein. 

Im Mittelteil hat sich die Geschichte sehr lang gezogen, das hat mich in meinem Lesefluss schon ziemlich behindert. Zum Schluss hin konnte mich das Buch dann doch wieder etwas mehr begeistern, aber insgesamt gesehen hatte ich mir doch etwas mehr versprochen. 

Alles in allem eine berührende warmherzig erzählte Geschichte, die mir persönlich aber etwas zu phantastisch war und erst zum Schluss wieder interessant wurde. Wirklich packen und begeistern konnte mich dieses Buch leider nicht. Das Institut der letzten Wünsche fand ich wesentlich besser. Ich gebe dem Buch daher 3,5 Sterne. 






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