Dienstag, 12. Juli 2016

Winterhonig von Daniela Ohms




Produktdetails


Einbandgebundene Ausgabe
Seitenzahl592
Erscheinungsdatum01.04.2016
SpracheDeutsch
ISBN978-3-426-65397-5


"Winterhonig" erzählt von einer lebensgefährlichen Liebe in einer archaischen, grausamen Welt, die noch gar nicht so lang Geschichte ist. Inspiriert von den Erlebnissen ihrer eigenen Großmutter, lässt uns Daniela Ohms die Zeit des Zweiten Weltkriegs aus Sicht der Landbevölkerung erleben: Das harte, entbehrungsreiche Leben, das Mathilda als zehntes Kind eines Bauern führt; die Anstrengungen, die der junge Karl unternimmt, um seine Abstammung vor den Nazis geheim zu halten; die Liebe der beiden, die nicht sein darf, bringt sie Mathilda doch in große Gefahr; die Schrecken des Krieges, der drohende Tod durch Bomben oder Verrat. Und über allem die Hoffnung.



Meine Meinung: 
Mir war dieses Buch unaufgefordert zur Verfügung gestellt worden, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich muss aber sagen, dass ich diese Thematik sonst so gar nicht lese und ich daher etwas skeptisch war. 

Ich habe dann ein wenig in das Buch rein gelesen und ich muss sagen, ich konnte nicht mehr aufhören. Die Geschichte um Mathilda und Karl hat mich so fasziniert, dass ich einfach weiter lesen musste. 

Das Buch hat wieder mit Erschrecken deutlich gemacht, in was für Zeiten die beiden gelebt haben, was für schreckliche Dinge dort passiert sind. Das kann man sich in meiner Generation heute gar nicht wirklich vorstellen. 

Es sind auch Sachen passiert, die früher wahrscheinlich wirklich geschehen sind, die mich aber schockiert haben. Näher kann ich da jetzt nicht drauf eingehen, um nicht zu spoilern. 

Am besten haben mir die Briefwechsel zwischen Mathilda und Karl gefallen, man merkte einfach an jedem Satz, wie wichtig die beiden sich gegenseitig waren und wie einfach man es doch heute eigentlich hat, seine Liebe zu leben. 

Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig, man kam trotz der vielen Seiten gut durch das Buch durch. Ich konnte nur nicht allzu viel am Stück lesen, dafür war die Thematik einfach zu schwierig. 

Zum Schluss hin hätte ich mir ein wenig mehr Informationen darüber gewünscht, wie das Leben der beiden weiter verlaufen ist. 

Alles in allem bin ich positiv überrascht von dem Buch, werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten. Ich kann hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben und vergebe dem  Buch 4,5 Sterne. 



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