Dienstag, 16. August 2016

Das große Glück tanzt auf den kleinen Wellen von Andrew Clover


Taschenbuch, Knaur TB 

01.07.2016

352 Seiten




Lucy hat ein gutes Leben mit ihrem liebevollen Mann Simon und ihren zwei kleinen Söhnen. Aber ist es wirklich das, was sie sich tief im Herzen wünscht? Vielleicht hätte sie sich doch für Hugh entscheiden, hätte doch Malerin werden sollen … Nach einem schrecklichen Streit mit Simon hat Lucy einen Autounfall. Und während ihr Körper mit dem Tod ringt, bekommt sie die Gelegenheit, die wichtigsten Stationen ihres Lebens noch einmal zu besuchen. Ist es die Chance, alles richtig zu machen? Oder hat sie das bereits getan?

Meine Meinung:
In diesem Buch geht es ja um Lucy, die mit Simon verheiratet ist und die beiden haben zwei gemeinsame Söhne. Sie ist relativ genervt von ihrem momentanen Leben und lässt eines Tages ihre Söhne kurz alleine zu Hause, um schnell zur Tankstelle zu fahren, da ihr Mann sie wieder einmal versetzt hat. Auf dem Weg dorthin hat sie einen Unfall. 

Ab dem Zeitpunkt spielt die Geschichte in ihrer Vergangenheit, als sie Hugh und ihren späteren Mann Simon kennen lernt. Wenn sie sich damals anders entschieden und anders gehandelt hätte, wie wäre ihr Leben jetzt? Würde Hugh noch leben?

Das Buch zeigt sehr schön, dass jeder Lebensverlauf so seine Vor- und Nachteile mit sich bringen kann und man im Endeffekt doch früh über das sein kann, was man hat und das auch wieder lernen kann, zu schätzen. 

Der Schreibstil war sehr flüssig. Die Stationen in der Vergangenheit fand ich sehr interessant, allerdings konnte mich das Buch insgesamt nicht komplett packen. Das Ende hat mir leider gar nicht so gut gefallen. Dennoch hat mich das Buch zum Nachdenken gebracht. 

Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, aber komplett begeistern konnte es mich leider nicht. Zum Ende hin hat es meinen Geschmack einfach nicht getroffen. 

Ich bewerte das Buch mit 3,5 Sternen. 







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