Sonntag, 4. Juni 2017

Du erinnerst mich an morgen von Katie Marsh



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Paperback, KlappenbroschurISBN: 978-3-453-29190-4

NEU 
Erschienen: 10.04.2017 

Zoe will gerade die Zukunft mit ihrer großen Liebe Jamie beginnen, als sie ihre Vergangenheit einholt. Kurz vor der Trauung erreicht sie der Hilferuf ihrer Mutter, mit der sie seit Jahren nicht gesprochen hat. Ohne nachzudenken verlässt Zoe die eigene Hochzeit und findet eine veränderte Mutter. Die Neuigkeit trifft sie mit voller Wucht: Gina ist mit gerade mal Anfang fünfzig an Alzheimer erkrankt. Der Alltag wird bedrohlicher, die Versöhnung mit ihrer Tochter immer dringlicher. Zoe will Gina beistehen, ist aber auch damit konfrontiert, dass Jamie sie nach der geplatzten Hochzeit verlassen hat. Ist er bereit, ihr eine zweite Chance zu geben? Und können Mutter und Tochter die Vergangenheit überwinden, jetzt da Gina ihre Erinnerung langsam, aber unaufhaltsam verliert?
Meine Meinung:
Ich habe im letzten Jahr den Debütroman der Autorin gelesen und bin jetzt durch das auffallende Cover auf ihr neues Werk aufmerksam geworden. Freundlicherweise wurde mir dieses vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. 
Der Einstieg in das Buch ist sehr leicht gefallen. Der Schreibstil war auch in diesem Buch sehr flüssig. 
Man lernt als erstes Zoe kennen, die wenige Minuten vor ihrer eigenen Hochzeit einen Hilferuf ihrer Mutter bekommt, mit der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Da sie auf einmal auch Zweifel an der Liebe zu ihrem Verlobten hat, sagt sie die Hochzeit ab und fährt zu ihrer Mutter. Das fand ich persönlich etwas unrealistisch, aber die Autorin wird sich wohl was dabei gedacht haben. 
Dann stellt sich schnell heraus, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmt und dadurch wird das Leben von Zoe noch mehr auf den Kopf gestellt. 
Zum einen geht es hier dann um die Kittung der Mutter-Tochter-Beziehung, was ich persönlich sehr interessant fand, zu verfolgen. Des Weiteren geht es natürlich auch darum, wie es mit Zoe und Jamie, ihrem ehemaligen Verlobten, weiter geht. Mehr wird hier natürlich nicht verraten, das sollt ihr ja selbst lesen. Ausserdem wird das Thema Alzheimer thematisiert. 
Wir erfahren mit Hilfe von alten  Briefen die Sichtweise der Mutter von Zoe, was sehr berührend war. Sie hat sie immer zu den Geburtstagen von Zoe geschrieben, was natürlich schon emotional war. 
Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine Kauf- und Leseempfehlung geben für alle, die gerne über das Thema Mutter-Tochter-Beziehung lesen, gespickt mit einer Liebesgeschichte. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. 




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