Montag, 5. März 2018

Beim Leben meiner Mutter von Rowan Coleman





Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

Erschienen am 02.11.2017
Übersetzer: Marieke Heimburger
416 Seiten, Klappenbroschur
16,00 €


Zum Inhalt:
Als Marissa stirbt, beschließen ihre beiden Töchter Luna und Pia nach Brooklyn, Marissas Geburtsort, zu reisen. Hier wollen sie mehr über das dunkle Geheimnis erfahren, das ihre Mutter jahrelang gehütet und sie schließlich zugrunde gerichtet hat. Doch die beiden Schwestern stoßen nur auf noch mehr Fragen, statt auf Antworten. Bis Luna eines Tages eine rätselhafte – ja, magische – Erfahrung macht: Sie begegnet ihrer Mutter als junge Frau, im Sommer 1977. 
Erst glaubt Luna, verrückt geworden zu sein. Doch dann wird ihr klar: Wenn sie tatsächlich die Fähigkeit besitzt, durch die Zeit zu reisen, dann kann sie auch die Vergangenheit ändern. Doch ist es möglich, das Leben ihrer Mutter zu retten, ohne ihr eigenes zu opfern?
Zur Autorin:
Rowan Coleman lebt mit ihrer Familie in Hertfordshire. Wenn sie nicht gerade ihren fünf Kindern hinterherjagt, darunter lebhafte Zwillinge, verbringt sie ihre Zeit am liebsten schlafend, sitzend oder mit dem Schreiben von Romanen. Da kann das Bügeln schon mal zu kurz kommen. Rowan wünschte, ihr Leben wäre ein Musical, auch wenn ihre Tochter ihr mittlerweile verboten hat, in der Öffentlichkeit zu singen. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht.
Meine Meinung:
Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen. Dann habe ich auf der Buchmesse in Frankfurt im Oktober schon dieses Buch entdeckt und da war natürlich klar, dass ich es bald lesen möchte. 
Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst natürlich in keinster Weise meine Meinung.  
Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, der Schreibstil der Autorin ist mir ja auch durchaus bekannt. Die Geschichte konnte mich auch von Anfang an in den Bann ziehen. Allerdings ist die Geschichte an sich in eine Richtung abgedriftet, die ich lesetechnisch nicht so mag. Hierbei ging es ein wenig in das Genre Fantasy über und hatte mit Zeitreisen zu tun. Zum Ende hin konnte mich die Geschichte dann aber doch wieder mehr fesseln. 
Interessant war hier, dass es sozusagen zwei Zeitebenen gab. Zum einen lernt man erst einmal die beiden Töchter kennen, die nach dem Tod ihrer Mutter endlich deren Wurzeln kennen lernen möchten. Zum anderen driftet die Geschichte dann ab in die Vergangenheit der Mutter, da die Tochter Luna sozusagen eine Zeitreise in die Vergangenheit macht und das Leben ihrer Mutter zu damaligen Zeiten erlebt und hofft, dadurch auf die Spur ihres Vaters zu kommen. 
Mein Fazit: 
Anfangs konnte mich das Buch durchaus begeistern, die Geschichte hörte sich auch sehr interessant an. Leider hat es sich für mich in eine völlig falsche Richtung und auch in ein Genre entwickelt, welches mich so gar nicht interessiert. Zum Ende hin konnte es mich dann aber doch wieder mehr packen, so dass ich im Endeffekt 4 Sterne vergebe. 

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