Dienstag, 3. Oktober 2017

Das Haus der Granatäpfel von Lydia Conradi



  • € 22,00 [D], € 22,70 [A]
  • Erscheint am 02.10.2017
  • 672 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
  • ISBN: 978-3-86612-425-7


Wenn eine Epoche endet, muss die Liebe einen neuen Anfang wagen.


Smyrna, 1912: Das Paradies – so nennen viele die Metropole am Ägäischen Meer, die inmitten von Krisen wirkt wie ein weltvergessenes Idyll. In die Stadt, in der Menschen aus aller Herren Länder seit jeher in Eintracht leben, kommt die Berlinerin Klara, um mit Peter, dem Sohn eines Kaufhausmagnaten, eine Zweckehe einzugehen. Doch er kann die lebenshungrige junge Frau nicht glücklich machen, und Klara verliert ihr Herz an den Arzt Sevan. Aber auch er ist gebunden, und als der Erste Weltkrieg ausbricht, beschließen beide, trotz ihrer Liebe füreinander ihre Partner nicht im Stich zu lassen. Für eine Weile erweist sich das Paradies wahrhaftig noch als Oase im Grauen, doch dann entbrennt ein schicksalhafter Kampf um die Stadt. Und plötzlich muss Klara eine Entscheidung fällen, die über Menschenkraft hinausgeht, um etwas von Smyrnas Geist und ihrer Liebe zu Sevan zu bewahren ...

Meine Meinung:
Da ich mich ja in den letzten Monaten desöfteren mal an einen historischen Roman gewagt hatte, war meine Freude groß, dass mir der Pendo Verlag unaufgefordert eine Neuerscheinung in dem Bereich zugeschickt hat. 

Hinter der Autorin Lydia Conradi steckt ja die bekannte Schriftstellerin Charlotte Roth, von der ich schon sehr viel Gutes gehört hatte. 

Zum Cover möchte ich erst einmal sagen, dass ich das richtig schön finde. Auch die Innenseiten sind sehr schön gestaltet mit dem Stammbaum der besagten Familie Delachloche.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen. Ich war direkt gefangen von Klaras Geschichte. Deshalb kann ich mir meinen Meinungswandel nach ca. 100 Seiten auch nicht erklären. Ich kam einfach nicht mehr mit in der Geschichte, was ich sehr sehr schade fand. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass es in diesem Fall an mir lag, dass mich die Geschichte nicht erreichen konnte. 

Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht begeistern und überzeugen, aber ich denke für eingefleischte Historikerfans kann dies ganz anders aussehen. Für diese Leser kann ich durchaus eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen