Mittwoch, 6. Dezember 2017

Ich treffe dich zwischen den Zeilen von Stephanie Butland




Klappenbroschur, Knaur TB 

02.10.2017, 320 S.
Diese Ausgabe ist lieferbar
 9,99


Ein Buch, das einen so schnell nicht mehr loslässt: Stephanie Butlands herzergreifender Roman erzählt vom Wunder der Liebe und von der heilenden Kraft der Literatur.


Mit Piercings und tiefschwarz gefärbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fern zu halten. Sie ist ein wahrer Büchernarr, umgibt sich lieber mit Literatur als mit Menschen und trägt die Anfangssätze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann hat ihr nicht nur einen Job gegeben, er akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. Als Loveday Nathan kennenlernt, scheint ihre Welt heller zu werden: Er nimmt sie mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, für die ihnen sonst die Worte fehlen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte Liebe. Doch dann werden im Antiquariat Bücher für Loveday abgegeben, die sie zurück in ihre Kindheit führen und schmerzhafte Erinnerungen an eine Familientragödie wecken, die sie nur zu gerne weiter verdrängt hätte. Kann sie mit Archies und Nathans Hilfe endlich mit der Vergangenheit Frieden schließen und über die Ereignisse hinwegkommen, die ihr Leben so sehr erschüttert haben?

Ein wunderschöner Roman über Familie, Liebe, Verlust und Vergangenheitsbewältigung mithilfe der besonderen Kraft der Literatur.

Meine Meinung:

Ich bin beim Stöbern nach Neuerscheinungen auf dieses Buch gestoßen, welches dann gleich mein Interesse wecken konnte, da es sich viel um Bücher dreht. Zeitgleich wurde mir dieses Buch unaufgefordert vom Verlag zu Rezensionszwecken zugeschickt, was mich natürlich sehr gefreut hat. 

Gleich auf den ersten Seiten habe ich gemerkt, dass dies kein Buch ist, was man mal eben wegliest, es steckte gerade in den ersten Seiten sehr viel Bedeutung zwischen den Zeilen, es wurde auch viel über Bücherliebe erzählt, so dass ich mich schnell darin wieder finden konnte. 

Das hat mir sehr gut gefallen. Allerdings war das Buch dadurch auch eher langsam zu lesen und die Geschichte selbst hat eigentlich erst im zweiten Teil Fahrt aufgenommen, was ich ein wenig schade und störend fand. 

Es geht hier um Loveday, die in einem Antiquariat arbeitet, welches von Archie geleitet wurde. Archie hat mir als Charakter wirklich sehr gut gefallen. Sie stößt eines Morgens auf dem Weg zur Arbeit auf ein auf dem Boden liegendes Buch, welches sie gleich an sich nimmt und daraufhin einen Aushang im Geschäft fertigt, falls jemand das Buch vermisst. Daraufhin meldet sich Nathan bei ihr und die beiden lernen sich langsam näher kennen. Er lädt sie zu einem Poetry Slam ein und sie nimmt nach langem Zögern die Einladung an. 

Es geht dann im späteren  Verlauf der Geschichte um Lovedays Vergangenheit, ihre Kindheit, was ich sehr interessant fand und mich das Buch dann auch richtiggehend fesseln konnte. 

Alles in allem war dies ein tolles Buch für Bücherliebhaber, es steckte sehr viel zwischen den Zeilen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich kann hier daher eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. 



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