Samstag, 3. Februar 2018

Träume, die ich uns stehle von Lily Oliver




Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:



Klappenbroschur, Knaur TB 

02.11.2017, 400 S.
Diese Ausgabe ist lieferbar
9,99 

„Träume, die ich uns stehle" von Lily Oliver ist eine berührende Geschichte über zwei junge Menschen zwischen Traum und Wirklichkeit und über die Magie einer Liebe, die selbst die tiefsten Wunden heilen kann.


Lara kann nicht aufhören zu reden. Ein Zwang treibt die an Amnesie leidende junge Frau dazu, ihre Erinnerungslücken mit Worten zu füllen. Längst hört ihr keiner mehr zu, außer in den Therapiestunden, die sie als Patientin der Psychiatrie bekommt. Bis sie Thomas findet. Lara weiß, es ist falsch, ihre Verzweiflung über ihre Amnesie auf ihn abzuladen, denn Thomas liegt im Koma. Dennoch schleicht sie sich immer wieder zu ihm und bemerkt bald, dass er auf ihre Stimme reagiert. Lara beschließt, Thomas eine Geschichte zu erzählen: eine Liebesgeschichte zwischen ihr und ihm, die bald für beide realer wird als ihr Dasein im Krankenhaus. Ein Traum von Liebe, an den sich beide klammern und der die Kraft hätte, nicht nur Thomas aus der Dunkelheit zu holen, sondern auch Lara. Doch beide ahnen nicht, was für eine erschütternde Wahrheit in den Tiefen von Laras Geschichte auf sie wartet …

Zur Autorin:

Als Kind wollte Lily Oliver Tierärztin werden und wurde dafür von ihrer Künstlerfamilie misstrauisch beäugt. Nach dem Studium stellte sie fest, dass sie zwar die Medizin liebte, nicht aber den Alltag in der Praxis. Also suchte sie etwas, bei dem sie ihre chronische Neugier und ihr Bedürfnis, alles auszuprobieren, besser ausleben konnte. So kam sie zum Schreiben, dem perfekten Beruf, weil er genauso gefühlvoll und vielseitig ist wie sie. Ihr Studium verbucht sie als bereichernde Erfahrung, und ihre Familie weiß nun endlich, woran sie ist.
Meine Meinung:
Ich bin beim Stöbern der Neuerscheinungen auf dieses Buch gestoßen und da ich die Autorin schon kenne, war schnell klar, dass ich es bald lesen möchte. Der Titel ist ja auch schon toll und passt im nachhinein sehr gut zu diesem Buch. 

Mit dem Einstieg in die Geschichte hatte ich gar keine Probleme, es konnte mich direkt fesseln, da eine gewisse Tiefgründigkeit von Anfang an zu spüren war. Es war nicht total flüssig zu lesen, das liegt meiner Meinung nach aber an der gewissen Dramatik der Geschichte, was ich auch völlig in Ordnung fand. 

Mir gefällt es auch immer, wenn die Kapitel nicht allzu lang sind. Hier gibt es kurze Kapitel und es wechselt in der Sichtweise immer zwischen Lara und Thomas, dem Mann, der im Koma liegt. 

Ich habe mich nach einiger Zeit gefragt, wo die Geschichte mich hinführen wird, das wurde erst später klar. Aber gerade das konnte mich halt an dem Buch fesseln. Kurzzeitig war ich mir nicht sicher, ob der weitere Fortgang etwas für mich ist, aber das war er definitiv.

Auch das Ende war dann wieder passend und stimmig. 

Mein Fazit: 

Alles in allem kann ich hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mich konnte dieses Buch wesentlich mehr berühren und begeistern als das vorherige Buch der Autorin. 

Wer eine reine Liebesgeschichte sucht, wird hier vielleicht ein wenig enttäuscht sein. Wer aber eine emotionale tiefgründige Geschichte sucht, in der das Leben nicht immer so ist, wie man es gerne hätte, ist hier genau richtig. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne. 

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