Samstag, 31. März 2018

Die Farbe von Milch von Nell Leyshon


Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: 


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Eisele Verlag (22. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3961610002
  • ISBN-13: 978-3961610006
  • Originaltitel: The Colour of Milk

Zum Buch: 

Zum Inhalt: 

Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.

Zur Autorin:
Nell Leyshons erster Roman, Black Dirt, stand auf der Longlist des Orange Prize und auf der Shortlist des Commonwealth Prize. Ihre Theaterstücke und Hörspiele erhielten ebenfalls zahlreiche Auszeichnungen. Für ihren zweiten Roman, "Die Farbe von Milch", war sie neben James Salter und Zeruya Shalev für den Prix Femina nominiert. Nell Leyshon wurde in Glastonbury geboren und lebt in Dorset.
Meine Meinung:
Ich bin durch die vielen guten Rezensionen auf das Buch aufmerksam geworden. Da mich der Klappentext auch sehr angesprochen hat, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Freundlicherweise wurde mir dieses als Ebook vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. 

Der Einstieg in die Geschichte ist mir auf Anhieb gelungen. Ich war gleich von der Geschichte der Hauptprotagonistin Mary gefangen, obwohl wir in einer völlig anderen Zeit leben und man diese Leben gar nicht vergleichen kann. 

Es geht hier um die 14jährige Mary, die in sehr armen, aber arbeitsreichen Verhältnissen aufwächst. Irgendwann gibt ihr Vater sie an den Pfarrer weiter, damit sie dort der kranken Pfarrersfrau Gesellschaft leistet. Ihr geht es dort auch recht gut, bis die Pfarrersfrau stirbt. Danach nimmt ihre Geschichte eine für mich sehr vorhersehbare, aber dennoch ergreifende Wendung. 

Mary ist einfach ein absolut ehrliches junges Mädchen, die kein Blatt vor dem Mund nimmt. Sie ist sehr beeindruckend in ihrer Klarheit. 

Ich fand es nur etwas schade, dass es eigentlich von Anfang an klar war, in welche Richtung das Ganze gehen wird. 

Mein Fazit:

Alles in allem war diese kurze Geschichte rund um das Bauernmädchen Mary um 1830 sehr ergreifend und durch die Erzählweise wahnsinnig schockierend, gerade zum Ende hin. 

Ich kann hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. 

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